Die BRICS entwickeln weiterhin ein digitales Zahlungsmittel als Alternative zum Dollar
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Wichtige Erkenntnisse
Die BRICS-Staaten entwickeln aktiv ein grenzüberschreitendes Zahlungssystem, das nationale Währungen und digitale Technologien nutzt, um die Abhängigkeit vom US-Dollar zu verringern.
Geführt von Russland und China, führt diese Initiative BRICS Pay ein, ein dezentrales Zahlungssystem, das eine Plattform für digitale Vermögenswerte für internationale Transaktionen integrieren soll. Durch die Unterstützung digitaler Vermögenswerte für globale Zahlungen zielt Russland darauf ab, seinen wirtschaftlichen Einfluss zu stärken und die Finanzlandschaft neu zu gestalten.
Transformation des Finanzsystems
Die BRICS-Nationen (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika) transformieren aktiv das globale Finanzsystem, um die Abhängigkeit vom US-Dollar zu verringern. Angetrieben von Russland entwickeln sie ein grenzüberschreitendes Zahlungssystem, das nationale Währungen und digitale Technologien nutzt. Diese Initiative zielt darauf ab, den Handel innerhalb der BRICS zu optimieren und dabei westlich kontrollierte Finanzkanäle wie SWIFT zu umgehen.
Dezentralisiertes Zahlungssystem
Die Entwicklung von BRICS Pay, einem dezentralen Zahlungssystem, gewinnt an Fahrt als direkte Reaktion auf die westlichen Sanktionen, die den Zugang russischer Banken zu SWIFT eingeschränkt haben. Angestoßen von Russland und China zielt dieses System darauf ab, eine digitale Vermögensplattform für grenzüberschreitende Transaktionen zu integrieren. Diese Initiative könnte die Akzeptanz digitaler Versionen des Yuan und des Rubels im internationalen Handel erheblich steigern.
Umgehung westlicher Sanktionen
Die kürzliche Genehmigung von Russland zur Verwendung von digitalen Vermögenswerten bei internationalen Zahlungen stellt einen bedeutenden Wandel dar. Diese Initiative ermöglicht es Ländern, die westeuropäischen Sanktionen durch ein dezentrales, multijähriges System zu umgehen. Sie stärkt den wirtschaftlichen Einfluss der BRICS-Nationen und beschleunigt den Vorstoß zu einer supranationalen Währung, die die Dominanz des US-Dollars herausfordert. Bemerkenswerterweise wird jetzt 95% des Handels zwischen Russland und China in Rubel und Yuan abgewickelt, was das Engagement des Blocks zur Reduzierung der Dollarabhängigkeit unterstreicht.
Bedenken hinsichtlich amerikanischer Sanktionen
Der Drang nach finanzieller Unabhängigkeit unter den BRICS-Staaten wird erheblich durch Bedenken bezüglich US-Sanktionen und der steigenden globalen Verschuldung beeinflusst. Diese Länder suchen aktiv nach alternativen Finanzmechanismen, um ihre Verletzlichkeit gegenüber US-Sanktionen und der Volatilität des Dollars zu verringern. Jüngste Drohungen der US-Administration hinsichtlich Zöllen auf BRICS-Staaten, falls sie ihre Bemühungen um Dollar-De-Dollarisierung fortsetzen, könnten nach hinten losgehen und die Spannungen weiter eskalieren. Analysten legen nahe, dass die Militarisierung des Dollars durch Sanktionen und Handelsdrohungen nur den Entschluss dieser Nationen verstärkt, alternative Währungen zu erkunden.
Gegengewicht zur G7
Die BRICS-Staaten, die fast die Hälfte der weltweiten Bevölkerung repräsentieren, treten als bedeutendes Gegengewicht zu den G7-Ländern auf. Dieser beschleunigte Drang nach finanzieller Unabhängigkeit könnte auf einen erheblichen Wandel in den globalen Handelsdynamiken hindeuten und die langjährige Dominanz des US-Dollars infrage stellen. Während diese Länder zusammenarbeiten, um alternative Wirtschaftssysteme zu entwickeln, müssen Finanzprofis die Auswirkungen auf internationale Märkte und Anlagestrategien genau beobachten.
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